Warum weicht der tatsächliche Stromverbrauch vom WLTP-Wert ab?
Der WLTP-Verbrauch wird unter festgelegten Testbedingungen ermittelt. Im Alltag hängt der tatsächliche Verbrauch unter anderem von Geschwindigkeit, Wetter, Verkehr und Fahrstil ab.
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Wenn du dich für den VW ID.4 GTX 4Motion statt für den Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ entscheidest, zahlst du pro Kilometer etwa doppelt so viel. Warum? Der VW verbraucht 26,9 kWh/100 km, während der Mercedes nur 13,4 kWh/100 km benötigt.
Doch auch wenn sich die Verbrauchswerte deutlich unterscheiden, sind sie nicht in Stein gemeißelt. Wie viel Strom ein E-Auto tatsächlich verbraucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Geschwindigkeit, dem Reifendruck, der Beladung, dem Wetter, dem Gelände und dem Zustand der Batterie.
Lies weiter und erfahre, wie viel dich das Fahren mit dem E-Auto pro Kilometer kostet, wie du es am günstigsten lädst und welche Modelle am effizientesten sind.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Besonders effiziente E-Autos verbrauchen etwa 13–16 kWh/100 km.
Größere und schwerere Modelle verbrauchen oft 20 kWh/100 km oder mehr.
Zu Hause zu laden ist in der Regel günstiger als an öffentlichen Ladestationen.
Der tatsächliche Verbrauch eines E-Autos weicht oft von den WLTP-Werten ab.
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Der durchschnittliche Verbrauch eines Elektroautos liegt bei etwa 15 kWh pro 100 km. Der Hyundai IONIQ 6 ist zum Beispiel ein besonders effizientes E-Auto: Je nach Modellvariante liegt sein Verbrauch laut WLTP bei etwa 13,9 bis 15,1 kWh/100 km.
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Folgende Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch eines E-Autos:
Fahrgeschwindigkeit
Fahrstil (z. B. gleichmäßig oder sportlich)
Streckenverlauf (z. B. flach, hügelig oder bergig)
Wetterbedingungen (z. B. Hitze, Kälte, Wind oder Regen)
Nutzung von Heizung und Klimaanlage
Beladung des E-Autos (z. B. Mitfahrende oder Gepäck)
Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der Luftwiderstand und damit auch der Stromverbrauch. Besonders auf der Autobahn macht sich dieser Unterschied bemerkbar. Bei 130 km/h kann der Verbrauch des Elektroautos zum Beispiel 10–20 % höher sein als bei 100 km/h.
So wirkt sich eine höhere Geschwindigkeit beim Renault ZOE auf den Verbrauch aus:
Geschwindigkeit (km/h) | Geschätzter Verbrauch (kWh/100 km) | Anstieg des Verbrauchs (%) |
|---|---|---|
40 | 14,91 | 2,8 |
50 | 14,5 | 0,0 |
60 | 15,5 | 6,9 |
70 | 16,2 | 11,7 |
80 | 16,7 | 15,2 |
90 | 17,7 | 22,1 |
100 | 18,71 | 29,0 |
110 | 19,3 | 33,1 |
120 | 20,5 | 41,4 |
130 | 21,5 | 48,3 |
Autobahnen, Bergstraßen und starke Steigungen erhöhen den Stromverbrauch, weil dein E-Auto mehr Energie benötigt. Bei Bergabfahrten kann es durch Rekuperation zwar einen Teil der Energie zurückgewinnen. In der Regel reicht das aber nicht aus, um den zusätzlichen Energieverbrauch beim Bergauffahren vollständig auszugleichen.
Wenn du gleichmäßig beschleunigst, statt jedes Mal stark aufs Fahrpedal zu treten, verbrauchst du weniger Energie. Das Gleiche gilt beim Bremsen: Fahre vorausschauend und bremse frühzeitig ab, statt bis zum letzten Moment zu warten und an jeder Ampel stark zu bremsen.
Bei kaltem Wetter arbeitet die Batterie weniger effizient und dein Elektroauto verbraucht zusätzliche Energie, um den Innenraum zu heizen. Wind und Regen erhöhen den Widerstand und damit auch den Verbrauch. Im Sommer verbraucht auch die Klimaanlage zusätzliche Energie. Die Heizung im Winter wirkt sich jedoch meist stärker auf die Reichweite des Elektroautos aus.
Fahrzeug | Verbrauch im Sommer (kWh/100 km) | Verbrauch im Winter (kWh/100 km) |
|---|---|---|
BMW iX1 xDrive30 | 16,5 | 22,3 |
BYD Atto 3 | 17,5 | 25,1 |
Cupra Born | 19,2 | 24,0 |
MG4 | 16,0 | 20,8 |
VW ID.5 | 18,7 | 23,6 |
Quelle: ADAC
Wenn du den Innenraum während der Fahrt heizt oder kühlst, verbrauchst du Energie, die dir sonst für eine größere Reichweite zur Verfügung stehen würde. Wenn du dein E-Auto vorklimatisierst, solange es noch am Ladekabel hängt, bleibt mehr Energie für die Fahrt übrig.
Mitfahrende und Gepäck erhöhen das Gewicht deines E-Autos, während Dachboxen, Fahrradträger, Anhänger und Wohnwagen für zusätzlichen Luftwiderstand sorgen. Nimm vor längeren Fahrten daher nur mit, was du wirklich brauchst, um den Verbrauch deines E-Autos möglichst niedrig zu halten.
Wie viel das Laden deines E-Autos kostet, hängt vor allem vom Ladeort ab. Zu Hause lädst du meist deutlich günstiger als an öffentlichen AC-Ladepunkten oder DC-Schnellladestationen. Besonders niedrig sind die Kosten, wenn du eigenen PV-Überschuss nutzt. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Ladekosten in Deutschland im Vergleich:
Lademöglichkeit | Durchschnittlicher Strompreis pro kWh | Kosten bei 15 kWh/100 km |
|---|---|---|
PV-Überschussladen zu Hause | 0,00–0,10 € | 0,00–1,50 € |
Laden an der Wallbox zu Hause | 0,37 € | 5,55 € |
Öffentliches AC-Laden | 7,50 € | |
Öffentliches DC-Laden | 0,55 € | 8,25 € |
Hinweis:
Die angegebenen Strompreise sind Durchschnittswerte mit Stand Juli 2026. Die tatsächlichen Ladekosten können je nach Stromanbieter, Ladenetzwerk, Tarif und Standort variieren.
Ausgehend von den durchschnittlichen Ladepreisen in der Tabelle oben kostet öffentliches DC-Laden in Deutschland rund 8,25 €/100 km. Wenn du ausschließlich zu Hause lädst und 0,37 €/kWh zahlst, sinken die Kosten auf 5,55 €/100 km (bei einem Verbrauch von 15 kWh/100 km). Lädst du zu 50 % zu Hause und zu 50 % an öffentlichen DC-Ladestationen, zahlst du rund 6,90 €/100 km.
Wenn du dein E-Auto also hauptsächlich zu Hause lädst, kannst du bis zu 405 € pro Jahr sparen (bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km). Noch mehr sparen kannst du mit einer smarten Wallbox. Damit kannst du flexible Stromtarife nutzen und dein E-Auto dann laden, wenn der Strom am günstigsten ist.
Wenn du wissen möchtest, wie hoch die Ladekosten für ein bestimmtes E-Auto sind, kannst du den Stromverbrauchsrechner für Elektroautos der Europäischen Beobachtungsstelle für alternative Kraftstoffe (EAFO) nutzen. Wähle einfach dein Land und Fahrzeugmodell aus und gib den durchschnittlichen Verbrauch, deine monatliche Fahrleistung und einige weitere Angaben ein. Anschließend erhältst du direkt eine Schätzung deiner monatlichen Ladekosten.
Ein E-Auto verbraucht bei mittlerer Nutzung etwa 1866 kWh Strom pro Jahr, wenn du von der durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung in Deutschland von 12.440 km ausgehst. Lädst du das Auto ausschließlich zu Hause, kostet dich das etwa 690 € im Jahr. Wenn du eine Wallbox zu Hause in Kombination mit öffentlichen DC-Ladestationen nutzt, liegen dein jährlichen Kosten bei etwa 858 €.
Hinweis:
Beim Laden können Ladeverluste entstehen. Das bedeutet, dass mehr Strom aus dem Netz bezogen wird, als tatsächlich in der Batterie ankommt. Berücksichtige das bei der Berechnung deiner Ladekosten.
Um deine Ladekosten zu berechnen, kannst du diese Formel verwenden:
Verbrauch (kWh/100 km) × Strompreis pro kWh = Kosten pro 100 km
Für die monatlichen Kosten multiplizierst du die Kosten pro 100 km mit den monatlich gefahrenen Kilometern und teilst das Ergebnis durch 100.
Beispiel: Verbraucht dein E-Auto 15 kWh/100 km und fährst du 500 km pro Monat, benötigst du etwa 75 kWh Strom. Multipliziere diese 75 kWh mit deinem durchschnittlichen Strompreis, um deine monatlichen Ladekosten zu berechnen.
Besonders günstig lädst du zu Hause mit einer Wallbox wie dem go-e Charger Gemini 2.0. Noch mehr kannst du sparen, wenn du überschüssigen Solarstrom zum Laden nutzt. Öffentliches Laden ist in der Regel die teuerste Option.
go-e Charger PRO CABLE
Der go-e Charger PRO CABLE mit integriertem MID-konformen Zähler adressiert u.a. die Bedürfnisse von Unternehmen, Flotten, Dienstwagenfahrer*innen, die zu Hause laden oder Mehrparteienhäusern. Die stationäre Wallbox mit sämtlichen von go-e bekannten smarten Features ist zudem gemäß ISO 15118 V2X ready (bidirektionales Laden) sowie Plug & Charge ready und bietet mit diesen Neuerungen noch mehr Ladekomfort und Effizienzgewinn. Ladeleistung: von 1,4 kW bis 11/22 kW je nach Anzahl der Phasen (1-phasig, 3-phasig)
go-e Charger Gemini flex 2.0 22 kW
Der go-e Charger Gemini flex 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da und bietet dir für mindestens 5 Jahre eine kostenlose Mobilfunkverbindung. Eine Verlängerung für 12 Euro (inkl. MwSt.) pro Jahr ist möglich. Die mobile Wallbox bietet bis zu 22 kW Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität lässt sich sowohl stationär in der Wandhalterung als auch mobil verwenden.
go-e Charger Gemini flex 2.0 11 kW
Der go-e Charger Gemini flex 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da. Die mobile Wallbox bietet bis zu 11 kW Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität lässt sich sowohl stationär in der Wandhalterung als auch mobil verwenden.
go-e Charger Gemini 2.0 22 kW
Der go-e Charger Gemini 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da und bietet dir für mindestens 5 Jahre eine kostenlose Mobilfunkverbindung. Eine Verlängerung für 12 Euro (inkl. MwSt.) pro Jahr ist möglich. Die stationäre Wallbox bietet bis zu 22 kW Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität für zu Hause oder den Unternehmensparkplatz.
go-e Charger Gemini 2.0 11 kW
Der go-e Charger Gemini 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da. Die stationäre Wallbox bietet bis zu 11 Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität für zu Hause oder den Unternehmensparkplatz.
Im Vergleich ist ein E-Auto in der Regel günstiger und deutlich effizienter als ein Benziner.
Bei einem beispielhaften Benzinpreis von 2,01 €/l kostet ein 4er BMW mit Benzinmotor und einem Verbrauch von 7,6 l/100 km etwa 15,28 € pro 100 km.
Ein E-Auto mit einem Verbrauch von 15 kWh/100 km kommt dagegen auf 5,55 € pro 100 km, wenn du zu Hause für 0,37 €/kWh lädst, oder auf 8,25 €/100 km beim Laden an einer öffentlichen DC-Ladestation für 0,55 €/kWh.
Mit dem Elektroauto kannst du also im Vergleich zum Benziner bis zu 64 % sparen.
E-Autos nutzen die eingesetzte Energie deutlich effizienter: Während ein Benzinmotor nur etwa 25 % der Energie in Bewegung umwandelt, erreichen E-Autos einen Wirkungsgrad von rund 85 %. Durch Rekuperation können sie beim Bremsen zusätzlich Energie zurückgewinnen. Zwar kannst du mit einem Verbrenner nach dem Tanken oft eine größere Strecke zurücklegen. Durch das wachsende öffentliche Ladenetz und die Möglichkeit, bequem zu Hause zu laden, verliert dieser Vorteil jedoch zunehmend an Bedeutung.
Im Januar 2026 waren in Deutschland bereits mehr als zwei Millionen E-Autos zugelassen. Zusammen sparen sie jährlich fast 1,4 Milliarden Liter Kraftstoff ein – also etwa neun Millionen Badewannen voller Benzin und Diesel. Gleichzeitig sorgen sie für rund vier Millionen Tonnen weniger CO₂-Emissionen pro Jahr. Das entspricht ungefähr der Menge CO₂, die 160 Millionen Bäume aufnehmen können. Damit leisten E-Autofahrer einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, ohne auf Mobilität oder Fahrspaß verzichten zu müssen.
Ronald Kroke, Head of Marketing bei go-eIndividueller Fahrstil und Profil sind entscheidend
Mit der aktuellen EV-Batterietechnologie ist ein deutlicher Mehrverbrauch im Winter unvermeidlich. Aber auch das persönliche Fahrverhalten hat großen Einfluss auf den Verbrauch. Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, sollte bei der Wahl eines BEV neben dem WLTP-Verbrauch auch Fahrzeuggewicht und Windwiderstand vergleichen.
Laut ADAC Ecotest verbrauchen die effizientesten E-Autos etwa 13–15 kWh/100 km, während weniger effiziente Modelle auf fast 30 kWh/100 km kommen. Dieser Unterschied kann deine Ladekosten nahezu verdoppeln.
Der ADAC misst den Stromverbrauch in einem standardisierten, gemischten Fahrzyklus unter gleichen Testbedingungen. Anders als bei den WLTP-Werten werden dabei auch Ladeverluste berücksichtigt.
E-Autos mit dem niedrigsten Verbrauch
E-Auto-Modell | Verbrauch im Ecotest (kWh/100 km) | WLTP-Verbrauch (kWh/100 km) |
|---|---|---|
Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ | 13,4 | 12,2 |
Mini Aceman SE Favoured Trim | 15,5 | 14,4 |
Hyundai IONIQ 6 (77,4 kWh) 2WD | 15,5 | 14,3 |
Wie viel Strom ein E-Auto verbraucht, hängt unter anderem von seiner Größe, seinem Gewicht, seiner Aerodynamik, dem Antrieb und den Reifen ab. Deshalb benötigen manche Modelle für die gleiche Strecke fast doppelt so viel Energie wie andere.
E-Autos mit dem höchsten Verbrauch
E-Auto-Modell | Verbrauch im Ecotest (kWh/100 km) | WLTP-Verbrauch (kWh/100 km) |
|---|---|---|
Citroen e-Spacetourer XL (75 kWh) Shine | 29,7 | 26,6 |
Volvo XC40 Recharge Pure Electric Twin Pro AWD | 28,8 | 23,8 |
VW ID.4 GTX 4Motion | 26,9 | 18,3 |
Beim Stromverbrauch gibt es zwischen E-Autos deutliche Unterschiede. Vergleiche die offiziellen Verbrauchswerte verschiedener Modelle und erfahre, mit welcher Besonderheit das jeweilige E-Auto punktet.
| E-Auto-Modell | Verbrauch im Ecotest (kWh/100 km) | WLTP-Verbrauch (kWh/100 km) | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive | 13.4 | 12.2 | Unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 350 kW und kann so in 10 Minuten über 300 km Reichweite nachladen. |
| Mercedes CLA Coupé 350 EQ AMG Line 4Matic | 14.8 | 12.7 | Ein besonders niedriger Luftwiderstand trägt dazu bei, die Reichweite auf der Autobahn zu erhöhen. |
| Dacia Spring Electric 65 Expression | 16.7 | 13.2 | Gehört zu den leichtesten E-Autos und ist dank seines geringen Gewichts und der kompakten Batterie besonders effizient in der Stadt. |
| Toyota bZ4X Comfort-Paket | 17 | 14.4 | Spezielle Infrarot-Heizflächen unter der Lenksäule und dem Armaturenbrett wärmen die Beine von Fahrer und Beifahrer schnell und mit wenig Energie. |
| MGS5 EV Long Range Luxury | 17.4 | 16 | Nutzt eine robuste Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP), die regelmäßig bis 100 % geladen werden kann, ohne die Zellalterung unnötig zu beschleunigen. |
| Fiat 600e La Prima | 18.2 | 15.1 | Bietet einen Fahrersitz mit Massagefunktion und eine Ambientebeleuchtung mit acht Farbpaletten, aus denen sich bis zu 64 Kombinationen erstellen lassen. |
| Smart #3 Premium (22 kW OBC) | 18.2 | 16.3 | Nutzt Siliziumkarbid-Halbleiter (SiC) im Wechselrichter des Antriebs, um Energieverluste zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen. |
| Suzuki e Vitara eAxle (61 kWh) Comfort+ | 18.8 | 15.1 | Eine effiziente Wärmepumpe gehört zur Serienausstattung und hilft dabei, die Reichweite im Winter zu schonen. |
| VW ID.3 Pro S | 19.2 | 15.3 | Beim Modell mit 77-kWh-Batterie entfällt der mittlere Sitzplatz im Fond. Damit ist es ein Viersitzer, um die Gewichts- und Zuladungsgrenzen einzuhalten. |
| Genesis Electrified G80 Premium AWD | 21.3 | 18.1 | Kann an einer 350-kW-Ladestation in nur 22 Minuten von 10 auf 80 % laden. |
| Renault Kangoo E-TECH El. EV45 Techno | 21.9 | 19.2 | Unterstützt AC-Laden mit bis zu 22 kW. |
| VW ID.4 GTX 4Motion | 26.9 | 18.3 | Fährt bei normaler Fahrt ausschließlich mit Hinterradantrieb, um den Stromverbrauch zu senken und die Reichweite zu erhöhen. |
| VW ID. Buzz Pro | 23.3 | 20.6 | Wärmt oder kühlt die Batterie automatisch vor, wenn eine Schnellladestation als Navigationsziel eingestellt ist. So kann die Batterie schneller laden. |
| Porsche Macan | 20.1 | 17 | Aktive Aerodynamik mit automatischen Kühlluftklappen und adaptivem Heckspoiler reduziert den Luftwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten. |
| Ford Mustang Mach-E Extended Range AWD | 23.6 | 18.7 | Konditioniert die 88-kWh-Batterie bei besonders hohen oder niedrigen Temperaturen vor, um ihre Effizienz zu verbessern. |
Ein Elektroauto kommt mit einer Akkuladung je nach Modell, Geschwindigkeit, Wetter, Batteriekapazität und weiteren Faktoren etwa 150 bis 700 Kilometer weit. Modelle wie der Mercedes-Benz EQS und der Lucid Air Dream Edition schaffen sogar mehr als 700 Kilometer, während kleinere E-Autos wie der Leapmotor T03 auf rund 200 Kilometer kommen.
Je weniger Strom ein Elektroauto verbraucht (kWh/100 km), desto weiter kommst du mit der gleichen Menge Energie. Ein E-Auto mit einer 75-kWh-Batterie und einem Verbrauch von 15 kWh/100 km schafft theoretisch rund 500 Kilometer. Bei einem Verbrauch von 20 kWh/100 km sind es mit der gleichen Batteriekapazität nur etwa 375 Kilometer.
Die Ergebnisse des ADAC Ecotests zeigen, dass viele moderne E-Autos mit hoher Reichweite unter realistischen Bedingungen rund 450 bis 500 Kilometer schaffen. Zu den Modellen mit den besten Ergebnissen gehören:
500 km: BMW i5 eDrive40, Hyundai IONIQ 5 (84 kWh)
495 km: Volvo EC40 Single Motor Extended Range, Ford Capri Extended Range AWD
490 km: BMW i4 eDrive40, Renault Scenic E-Tech
485 km: VW ID.7 Pro, Nio ET7
465–460 km: Cupra Tavascan Endurance (465 km), Kia EV6 Earth (460 km), Nio EL6 (460 km)
455–450 km: XPeng P7 Performance AWD (455 km), BMW i4 xDrive40, Ford Mustang Mach-E Extended Range AWD, Skoda Enyaq Coupé RS iV und VW ID.3 Pro S (jeweils 450 km)
Eine große Batterie bedeutet nicht automatisch eine hohe Reichweite. Der Cupra Born hat zum Beispiel eine 60-kWh-Batterie und eine WLTP-Reichweite von 427 km. Der Mercedes-Benz EQV kommt mit einer ebenfalls 60 kWh großen Batterie dagegen nur bis zu 242 km weit (WLTP). Ein Grund dafür: Der Cupra Born ist ein kompakter Pkw, der Mercedes-Benz EQV hingegen ein Van. Entsprechend groß ist auch der Unterschied beim Stromverbrauch.
Wenn du ein E-Auto auswählst, solltest du deshalb nicht nur auf die Batteriegröße und die Reichweite achten, sondern auch auf den Verbrauch. So kannst du besser einschätzen, wie viel dich diese Reichweite tatsächlich kostet.
Um den Stromverbrauch deines E-Autos zu senken, kommt es vor allem auf deine Fahrweise, die Nutzung von Heizung und Klimaanlage, den Reifendruck und unnötiges Gewicht an. Auch die Wahl des E-Autos selbst macht einen Unterschied.
Fahre langsamer. Bei 100 km/h verbraucht dein E-Auto weniger Strom als bei 130 km/h. Der Unterschied kann 10–20 % betragen.
Nutze Heizung und Klimaanlage nur bei Bedarf. Beides benötigt Strom und kann dadurch die Reichweite verringern. Wenn möglich, heize oder kühle den Innenraum vor, solange dein E-Auto noch am Ladekabel hängt.
Beschleunige und bremse gleichmäßig. Häufiges starkes Beschleunigen und Bremsen kostet unnötig Energie. Fahre deshalb möglichst gleichmäßig und vorausschauend.
Achte auf den richtigen Reifendruck. Ist der Reifendruck zu niedrig, steigt der Rollwiderstand und dein E-Auto verbraucht mehr Strom. Orientiere dich am empfohlenen Reifendruck des Herstellers.
Nimm unnötiges Gewicht aus dem Auto. Campingausrüstung, Sportequipment oder schwere Kisten erhöhen das Gewicht und damit den Verbrauch. Lass deshalb nichts Schweres im Auto, das du nicht brauchst.
Plane deine Route. Flache Strecken sind in der Regel effizienter als Strecken mit vielen Steigungen. Bergab gewinnt dein E-Auto durch Rekuperation zwar Energie zurück, aber meist nicht so viel, wie es beim Bergauffahren zusätzlich verbraucht.
Schone deine Batterie. Vermeide unnötige Belastungen und lade nach Möglichkeit mit AC statt mit DC. Eine Batterie in gutem Zustand kann effizient arbeiten.
Achte beim E-Auto-Kauf auf den Verbrauch. Eine hohe Reichweite allein sagt wenig über die Effizienz aus. Ein sparsames E-Auto kommt mit der gleichen Energiemenge weiter und verursacht dadurch geringere Ladekosten.
Zusammenfassung
Achte bei der Wahl eines E-Autos nicht nur auf die Reichweite, egal ob WLTP-Wert oder tatsächliche Reichweite, sondern auch auf die Effizienz. Im Alltag ist ein niedriger Stromverbrauch oft wichtiger als eine besonders große Batterie. Mit einem effizienten E-Auto kommst du mit jeder Akkuladung weiter und hältst gleichzeitig deine laufenden Kosten niedrig.
Genau diese hohe Effizienz ist auch ein Grund dafür, warum du mit einem E-Auto langfristig gegenüber einem Benziner sparen kannst. Elektromotoren wandeln Energie deutlich effizienter in Bewegung um als Verbrennermotoren. Zusätzlich gewinnt dein E-Auto beim Bremsen durch Rekuperation einen Teil der Energie zurück. Je mehr du fährst, desto spürbarer sind diese Vorteile.
Der WLTP-Verbrauch wird unter festgelegten Testbedingungen ermittelt. Im Alltag hängt der tatsächliche Verbrauch unter anderem von Geschwindigkeit, Wetter, Verkehr und Fahrstil ab.
Bei höheren Geschwindigkeiten steigt der Stromverbrauch deutlich an. Das liegt vor allem daran, dass der Luftwiderstand mit zunehmender Geschwindigkeit stark steigt. Der Skoda Elroq verbraucht zum Beispiel bei 120 km/h etwa 18–22 kWh/100 km und bei konstanten 130 km/h etwa 20–25 kWh/100 km.
Die Reichweite hängt unter anderem von der Geschwindigkeit, dem Wetter, der Batteriekapazität, deinem Fahrstil, der Strecke und der Effizienz des E-Autos ab.
Nein, die Größe der Batterie beeinflusst vor allem die Reichweite. Wie viel Strom ein E-Auto für eine bestimmte Strecke benötigt, hängt dagegen von seiner Effizienz ab.
Ja, die Klimaanlage benötigt zusätzliche Energie und erhöht dadurch den Stromverbrauch. Verglichen mit der Heizung im Winter hat die Klimaanlage aber meist einen geringeren Einfluss auf den Verbrauch.
Ein Verbrauch von etwa 13–16 kWh/100 km gilt als sehr effizient.
Ja, der Verbrauch in kWh/100 km ist eine gute Kennzahl, um die Effizienz verschiedener E-Autos miteinander zu vergleichen.
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