go-e macht seine E-Auto-Ladestationen fit für die neuen AFIR-Anforderungen und ISO 15118
In Kürze steht ein wichtiger Stichtag für alle an, die sich mit der Anschaffung oder der Installation von Ladestationen für E-Autos beschäftigen. Ab Januar 2027 müssen neu installierte oder erneuerte stationäre Ladestationen (Mode 3) den technischen Anforderungen der europäischen AFIR-Verordnung entsprechen. Der österreichische Wallbox-Hersteller go-e aktualisiert sein Produktportfolio software- und hardwareseitig und macht damit seine Ladelösungen fit für die Zukunft. Gemäß AFIR fallen Ladestationen des Mode 2 (mobile Wallboxen) nicht in den Geltungsbereich der neuen Bestimmungen.
Feldkirchen in Kärnten (05.11.2026) - Mit der europäischen Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Regulation, kurz AFIR) werden einheitliche technische und betriebliche Anforderungen an die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge geschaffen. Ab dem 1. Januar 2027 müssen daher neu installierte stationäre Ladestationen, auch im privaten Bereich, unter anderem den Kommunikationsstandard ISO 15118-20:2022 unterstützen. Für mobile Wallboxen, die ebenfalls von go-e angeboten werden, gilt dies nicht.
Die Ladestationen der Serien go-e Charger PRO CABLE & go-e Charger CORE sind bereits hardwareseitig auf den neuen europäischen Standard vorbereitet, da sie mit dem erforderlichen Powerline Communication Modul (PLC-Modul) ausgestattet sind. Ein abschließendes Softwareupdate für die vollständige Konformität mit der ISO 15118-20 gemäß AFIR-Verordnung wird Anfang Dezember 2026 bereitgestellt. Auch bereits installierte Ladestationen können dieses Update über eine bestehende Internetverbindung beziehen. Damit gehen die Wallboxen der Serien PRO CABLE & CORE softwareseitig den nächsten Schritt auf dem Weg zur Implementierung von Plug & Charge sowie V2X-Anwendungen. Hardwareseitig waren diese bereits für diese Funktionen gemäß des Standards ISO 15118 vorbereitet - für die Verwendung in der Praxis sind in Zukunft weitere Softwareupdates erforderlich.
Die stationären go-e Charger der Gemini Serie (inklusive Version 2.0) dürfen noch bis Ende 2026 neu installiert und in Betrieb genommen werden. Seitens des Herstellers go-e wird der Verkauf am 30. November 2026 beendet. Bei go-e Handelspartnern und Installateuren können letzte Bestände der aktuellen stationären Gemini Serie noch im Dezember erworben werden. Diese müssen jedoch zwingend bis zur Jahresfrist installiert werden. In den kommenden Wochen wird go-e über das AFIR-konforme Nachfolgemodell go-e Charger Gemini Fix 3.0 informieren. Die Unterstützung dieser Standards bedeutet in dem Fall nicht automatisch, dass damit in Zukunft auch Funktionen wie Plug & Charge oder bidirektionales Laden verfügbar werden.
Da mobile Ladestationen gemäß AFIR nicht in den Geltungsbereich der Norm ISO 15118 fallen, dürfen alle aktuellen mobilen Wallboxen von go-e auch ohne Anpassungen im Jahr 2027 in Betrieb genommen werden. Deshalb sind die go-e Charger der Serie Gemini flex (inklusive Version 2.0) auch in 2027 bis auf Weiteres sowohl direkt beim Hersteller, als auch bei Vertriebspartnern und Installateuren erhältlich.
“Mit dem Produktportfolio ist go-e bestens auf die neuen AFIR-Anforderungen vorbereitet und bieten somit seinen Kunden auch künftig passende Ladelösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche: vom Laden zu Hause im Einfamilienhaus bis hin zu Mehrfamilienhäusern oder in Unternehmen mit und ohne Abrechnungsbedarf”, erklärt Christian Philipp, CCO von go-e. Neben intelligenten Ladefunktionen, wie der Möglichkeit zum PV-Überschussladen bieten die Wallboxen je nach Modell auch einen MID-zertifizierten oder mess- und eichrechtskonformen Stromzähler. “Wir möchten den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern und Menschen dabei unterstützen, Energie intelligenter und kostenoptimiert zu nutzen. Automatisiert über die go-e App oder unsere Webanwendung go-e Portal. Deshalb entwickeln wir unsere Ladelösungen kontinuierlich weiter. Besonders wichtig sind uns dabei auch offene Schnittstellen zur Integration in Drittanbietersysteme”, ergänzt Christian Philipp.
Eine Transparenzerklärung zur AFIR-Konformität stellt go-e unter go-e.com bereit.