Was ist beim Kauf einer Ladestation zu beachten?

22.08.2022

8 Dinge, die beim Kauf einer E-Auto Ladestation für Zuhause zu beachten sind

Zuletzt aktualisiert: 30.08.2022

Egal ob du ein Elektroauto oder ein Plug-in-Hybridfahrzeug besitzt, du wirst früher oder später über die Installation einer Ladestation zu Hause nachdenken. Kein Wunder, denn die Vorteile einer eigenen Ladestation sind zahlreich.

In diesem Artikel geben wir dir 8 Dinge mit, die du beim Kauf einer Wallbox für dein E-Auto beachten solltest.

Los geht's!

Tipp #1: Überlege dir die Art der Verwendung

Zunächst solltest du dir überlegen, wo, wann und wie du deine Ladestation nutzen möchtest. Willst du dein Elektroauto nur zu Hause aufladen, oder besteht die Möglichkeit, dass du das Ladegerät beispielsweise auf Reisen oder zu Freunden mitnehmen möchtest?

Mobile Ladestation

Wenn du dein E-Auto unterwegs aufladen willst, musst du dir eine mobile Ladestation kaufen, wie zum Beispiel unseren go-e Charger Gemini flex

Der Vorteil ist, dass die mobile Wallbox mit einem Stecker ausgestattet ist. Sie kann also direkt an eine rote CEE-Steckdose angeschlossen oder über einen Adapter z. B. in eine Haushaltssteckdose eingesteckt werden. Daher kann das Ladegerät ohne Elektriker montiert werden. 

Das klingt doch super, nicht wahr? Ist es auch :)

Stationäre Ladestation

Im Vergleich dazu verfügt eine stationäre Ladestation, wie zum Beispiel unser go-e Charger Gemini, über ein Anschlusskabel für eine feste Verbindung zum Stromnetz des Hauses.

Der Charger ist nicht mobil, und darf nur von einem Fachmann installiert werden. Zu beachten ist, dass ein Elektriker im Vorfeld prüfen sollte, ob dein Haushaltsanschluss für die Verwendung einer Ladestation geeignet ist. Das gilt aber ebenso für die mobile Ladestation.

Die stationäre Ladestation unterscheidet sich in der Regel nicht wesentlich im Preis und weist die gleichen technischen Parameter wie eine mobile Wallbox auf. 

Ein Vorteil des stationären Ladegeräts im Vergleich zum mobilen Ladegerät ist jedoch, dass du mit größerer Wahrscheinlichkeit finanzielle Unterstützung vom Staat erhältst. So können deutsche Unternehmen und Kommunen für jede neu installierte Wallbox bis zu 900 Euro vom Staat zurückbekommen. Zuschüsse für mobile Ladestationen gibt es allerdings nicht in Deutschland, sondern nur in Österreich. Hinzu kommt, dass einige Strom- oder Netzanbieter die Nutzung von mobilen Ladestationen untersagen.

Wir von go-e empfehlen dir daher, diese Aspekte vor dem Kauf einer Wallbox zu prüfen. 

Mobile vs. Stationäre Ladestation für E-Autos

Tipp #2: Prüfe das Stromnetz in deinem Zuhause

Wie sich das Stromnetz auf die Wahl der Wallbox auswirkt, zeigen wir dir im folgenden Abschnitt. 

Stelle sicher, dass du genug Strom hast

Die go-e Charger beispielsweise verbrauchen je nach Modell 6 bis 32 Ampere. Wenn die Ladestation das einzige Gerät am gesamten Stromnetz wäre, wäre das grundsätzlich in Ordnung. In Wirklichkeit hast du aber höchstwahrscheinlich auch noch andere Geräte, die ebenfalls Strom verbrauchen. Wenn dein Stromnetz nicht “genug” Strom liefert, kannst du auch nur eine Ladestation mit geringerer Leistungsaufnahme verwenden (z. B. 11 kW go-e Charger statt 22 kW).

Beim go-e Charger, kannst du den Strom von 6 bis 32 Ampere einstellen.

Wenn du mehrere Ladegeräte gleichzeitig verwendest, sollten diese über eine Lastmanagmentfunktion verfügen, um eine Überlastung des Haushaltsanschlusses zu vermeinden. Die go-e Charger haben zum Beispiel eine solche Funktion. 

Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, wird der Strom statisch so auf die go-e Charger verteilt , dass es zu keiner Überlastung kommt.

Vergewissere dich, dass im Sicherungskasten genügend Platz vorhanden ist

Prüfe, ob dein Sicherungskasten genügend Platz bietet. Ein Sicherungskasten mit hoher Leistung nützt dir nichts, wenn jeder einzelne Platz für Schutzschalter bereits verdrahtet ist. Frag also besser einen Elektriker, ob der Platz im Sicherungskasten ausreicht. 

Ist das nicht der Fall, lass dir eine zusätzliche Einheit mit mehreren verfügbaren Plätzen für Schutzschalter installieren.

Tipp #3: Überprüfe den Steckertyp deines E-Autos

Dein Elektroauto hat entweder eine Ladesteckdose vom Typ 1 oder vom Typ 2. Die meisten Ladestationen sind mit einer Steckdose oder einem Stecker des Typs 2 ausgestattet, da dieser in modernen Elektroautos (in Europa) am häufigsten verwendet wird. Wenn du ein Elektroauto mit einem Typ-1-Ladeanschluss hast, kannst du einfach einen Typ-1-zu-Typ-2-Adapter kaufen und diesen verwenden.

Aber wie findest du heraus, welchen Steckertyp dein E-Auto hat?

Schau dir die Form der Ladebuchse an. Sie verrät dir, welchen Steckertyp dein Auto hat. Siehe Beispiele unten:

Typ 1 vs. Typ 2 Stecker

Tipp #4: Beachte die Ladegeschwindigkeit der E-Auto Ladestation

Egal welches Ladegerät du kaufst, es hat eine bestimmte maximale Ladegeschwindigkeit. Es gibt öffentliche DC-Ladestationen, die Schnellladungen (20-30 Minuten) anbieten. Diese ultraschnellen Ladegeräte sind jedoch nicht für die Installation zu Hause geeignet. 

Welche Wallbox kann also mit welcher Geschwindigkeit laden, wenn du dein Elektrofahrzeug zu Hause (oder unterwegs) aufladen möchtest?

Du hast im Grunde zwei Möglichkeiten.

Ein 22-kW-Ladegerät ist eine gute Wahl, wenn:

  • dein Auto mit 22 kW Wechselstrom (AC) geladen werden kann
  • die Anschlusskapazität deines Hauses für 22 kW ausreicht oder du bereit bist, für den Ausbau zu zahlen
  • dein Elektroauto nur 1-phasig laden kann, du aber möglichst die volle Ladeleistung von z.B. 7,4 kW nutzen möchtest und darfst
  • du jeden Tag mehr als 250 km fährst
  • du tagsüber wenig Zeit zum Aufladen hast

Ein 11-kW-Ladegerät ist eine gute Wahl, wenn:

  • du weniger als 250 km pro Tag fährst
  • du dein E-Auto oft nachts oder bei der Arbeit auflädst
  • dein Auto nicht mit mehr als 11 kW Wechselstrom (AC) aufladen kannst

Denke daran, dass auch die Ladegeschwindigkeit deines Fahrzeugs begrenzt ist. Egal, wie schnell die Ladestation laden kann, wenn das Auto nur 11 kW aufnehmen kann, kannst du auch nicht schneller laden.

Du kannst dein E-Auto auch an einer normalen Haushaltssteckdose mit einem Notladekabel aufladen. Das Problem ist jedoch, dass ein solcher Ladevorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Das Aufladen eines Autos mit einer 40-kWh-Batterie von null auf voll könnte beispielsweise etwa 24 Stunden dauern.

Tipp #5: Wo soll die Ladestation zuhause montiert werden?

Bevor du eine Ladestation kaufst, solltest du dir überlegen, wo du die neue Wallbox installieren möchtest. AC-Ladegeräte gibt es in allen möglichen Formen und Größen, daher solltest du auch den Standort berücksichtigen. 

Um den perfekten Platz für die Ladestation zu finden, solltest du dir darüber Gedanken machen, wo sich der Ladeanschluss deines Elektroautos befindet. Befindet er sich an der Vorderseite, wie bei einem Nissan Leaf, solltest du einen Platz finden, an dem du das Auto direkt vor der Wallbox parken kannst.

Wenn du z.B. einen Tesla Model 3 fährst, bei dem sich der Ladeanschluss auf der linken Seite befindet, solltest du dir überlegen, wie du dein Auto parken möchtest. Idealerweise kannst du es auch so parken, dass du auch mit einem kurzen Kabel laden kannst.

Natürlich kannst du auch ein Kabel mit einer Länge von 5 m, 7,5 m oder mehr kaufen, aber je länger das Kabel ist, desto mehr kostet es klarerweise.

Tipp #6: Denke an die Eigenschaften & Features der Ladestation

Moderne Wallboxen ermöglichen es ihren Besitzern, ihr Fahrzeug mit höchstem Komfort aufzuladen. Warum solltest du den Komfort nicht nutzen?

Intelligente Ladestationen, wie unsere go-e Charger, werden mit einer App geliefert, mit der du sie mit dem Internet verbinden und von zusätzlichen Funktionen profitieren kannst. Wir zeigen dir drei intelligente Funktionen, die für dich interessant sein könnten.

Volle Kontrolle von der Couch aus

Wenn die Wallbox, die du gekauft hast, über eine App verfügt, kannst du den Stromverbrauch überwachen, die Ladegeschwindigkeit anpassen und den Ladevorgang mit ein paar Klicks auf deinem Smartphone starten und beenden. 

Ladetimer

Viele Elektroautofahrer bevorzugen es, ihr Auto über Nacht aufzuladen, da der Strom zu dieser Zeit billiger ist. Aber um 23 Uhr die Ladestation zu starten, ist wahrscheinlich das Letzte, was duso spät abends tun möchtest. Deshalb verfügen immer mehr Ladestationen, so auch unser go-e Charger, über einen Ladetimer. Damit kannst du in der App festlegen, wann das Ladegerät beginnt und aufhört, Strom an dein Fahrzeug zu übertragen. 

Mit dem go-e Charger kannst du sogar die Energiemenge einstellen, die du innerhalb eines bestimmten Zeitraums in die Autobatterie laden möchtest. 😎

RFID-Management

Viele E-Auto Ladestationen sind mit einem oder mehreren RFID-Chips ausgestattet. Damit kannst du deine Ladestation mit deinen Nachbarn und Freunden gemeinsam nutzen und den Stromverbrauch pro Nutzer einsehen.

Und so funktioniert es: nachdem eine Person ihren RFID-Chip zum ersten Mal an die Ladestation gehalten und angelernt hat, wird dieser in der App angezeigt. Danach kannst du die Daten zu deinem Konto hinzufügen. Jedes Mal, wenn diese Person ihr Auto an deiner Wallbox auflädt, wird ihre Karte identifiziert. So kannst du sehen, wie viel Strom jeder, der dein Ladegerät benutzt, verbraucht hat.

Der RFID-Chip muss nur einmal am go-e Charger “angelernt” werden.

Das Fehlen einiger dieser Funktionen kann eine Ladestation zwar billiger machen, aber den Komfort, den die zusätzlichen Funktionen bieten, sollte man nicht missen.

Tipp #7: Denke an das Design der E-Auto Ladestation

Wenn du eine Ladestation für Zuhause kaufen möchtest, solltest du folgende Punkte in Bezug auf das Design beachten:

  • Stil: welche Farbe soll mein Ladegerät haben?
  • Standort: wenn du die Ladestation außer Sichtweite aufstellen willst, ist dir das Design wahrscheinlich egal. Wenn es jedoch für alle sichtbar an der Fassade deines Hauses angebracht wird, könntest du dich für ein etwas eleganteres Modell entscheiden.
  • Größe und Form: Wallboxen gibt es in allen möglichen Formen und Größen, also berücksichtige dies zusammen mit dem Standort und der Farbe.

 

Tipp #8: Was darf eine E-Auto Ladestation kosten?

Last but not least, let’s talk about your budget.

Zu guter Letzt sollten wir über das Budget sprechen.

Der finanzielle Faktor ist vielleicht nicht der wichtigste, aber sicherlich einer, den du berücksichtigen solltest. Glücklicherweise findest du auf dem Markt Ladestationen in einer breiten Preisspanne, so dass das Aufladen zu Hause für jedermann möglich ist.

Die Preise für diese Geräte beginnen bei etwa 550 EUR (für Ladestationen ohne zusätzliche Funktionen). Du kannst aber genauso Ladestationen finden, die 1600 EUR und mehr kosten. Das ist dann doch schon relativ teuer. 😓

Es gibt eine weit verbreitete Meinung, dass hohe Qualität teuer ist. Das muss es aber nicht sein! 

go-e hat es geschafft, diesen Mythos zu brechen. Unser go-eCharger HOMEfix 11 kW (Vorgänger vom go-e Charger Gemini) wurde im Februar 2022 zum Sieger der Stiftung Warentest gekürt. Unsere Ladestation mit einem Preis von 679 Euro war das günstigste der 12 getesteten Modelle. 💪

Das zeigt, dass man kein Vermögen ausgeben muss, um eine E-Auto Ladestation zu kaufen, die den eigenen Ansprüchen gerecht wird. 

Das Budget beachten beim Kauf einer Wallbox

Zusammenfassung

Die oben genannten Faktoren sollten dir dabei helfen eine Ladestation finden, die zu deinem Fahrzeug passt und alle deinen Anforderungen erfüllt.

Schau dir Mal unsere go-e Charger Gemini flex und go-e Charger Gemini an, vielleicht ist ja eine von beiden die ideale Ladelösung für dich.


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