Wie kann ich mein E-Auto zuhause laden?
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Das Laden an öffentlichen Ladestationen ist im Vergleich zum privaten Laden teurer. Genau deswegen entscheiden sich E-Autobesitzer*innen häufig für das Laden zu Hause.
Aber wie lädst du dein Elektroauto zuhause auf? Wie schnell und zu welchen Kosten kannst du dein Elektroauto zu Hause aufladen? Welche Möglichkeiten gibt es und was sind deren Vor- und Nachteile?
Das erklären wir dir in diesem Artikel.
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Wie kann ich mein E-Auto zuhause laden?
Du kannst dein E-Auto zuhause an an einer normalen Haushaltssteckdose oder mit einer Wallbox laden, mit der du mit bis zu 22 kW laden kannst.
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E-Auto an einer Haushaltssteckdose laden
Möchtest du dein Auto an einer normalen Steckdose laden, kannst du das entweder mit einem Notladekabel mit ICCB, also einem Ladekabel, das mit einer Kontrollbox ausgestattet ist, tun oder du lädst mit einer mobilen Wallbox, wie dem go-e Charger Gemini flex und passendem Adapter.
Diese zwei Arten des Ladens erlauben dir das Laden deines E-Autos im Lademodus 2.
Einer der Nachteile beim Laden an einer normalen Steckdose ist der, dass das Laden mitunter 24 Stunden dauern kann. Für den Alltag ist diese Art des Ladens also meist sehr unpraktisch.
Hier die Nachteile im Überblick:
Langsame Ladezeiten: Das Laden an einer herkömmlichen Schuko-Steckdose (230 V) kann bis zu 24 Stunden oder länger brauchen, um dein Elektroauto vollständig zu laden.
Sicherheitsrisiken: Die dauerhaft hohe Belastung kann zu Überhitzung, Kabelbrand oder Kurzschlüssen führen.
Hohe Ladeverluste: Ein großer Teil des Stroms geht durch ineffiziente Umwandlung verloren, was die Kosten erhöht.
Maximale Leistung: Meist nur 2,3 kW, was zu extrem langen Ladezeiten führt.
Hinweis: Mobile Wallboxen wie der go-e Charger Gemini flex 2.0 können mit Adaptern an eine Steckdose angeschlossen werden und bieten dadurch eine sicherere Alternative zum Haushaltsstrom.
Die bessere Lösung: Eine mobile oder fest installierte Wallbox
Schnelleres Laden: Eine Wallbox mit 11 kW oder 22 kW reduziert die Ladezeit im Vergleich zum Laden an der Steckdose drastisch (oft unter 5 Stunden).
Sicherheit: Integrierte Schutzmechanismen verhindern Überlastungen und gewährleisten eine stabile Stromversorgung. Moderne Wallboxen verfügen über Schutzeinrichtungen, die Überhitzung vermeiden und die Lebensdauer der Ladeinfrastruktur verlängern.
Effizienz: Reduzierte Ladeverluste senken die Stromkosten und verbessern die Netzstabilität. Zudem sind smarte Wallboxen mit Funktionen, wie zum Beispiel einem Lastmanagement, ausgestattet, um den Stromanschluss zu entlasten.
Komfort: Die smarte Steuerung per App optimieren den Ladeprozess. Nutzer können Ladevorgänge zeitgesteuert planen, um günstigere Tarife zu nutzen oder Strom aus einer PV-Anlage gezielt einzusetzen.
Integration in Smart-Home-Systeme: Manche Wallboxen lassen sich mit Smart Home-Anwendungen koppeln, sodass das Laden mit anderen elektrischen Verbrauchern im Haushalt abgestimmt wird.
Tipp: Der go-e Charger lässt sich dank seiner offenen API, Modbus TCP und OCPP in all deine Systeme einfach einbauen.
E-Auto zuhause mit einer Wallbox laden
Möchtest du deutlich schneller laden, dann empfehlen wir dir eine Wallbox mit 11 kW oder 22 kW Ladeleistung bei dir zu Hause zu montieren.
Ob du nun eine 11 kW oder 22 kW Wallbox brauchst, hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie zB deiner Anschlussleistung, der Ladeleistung deines E-Autos oder dem Ladekabel.
Wie hoch ist die Ladeleistung einer Wallbox?
Du kannst Wallboxen mit einer maximalen Ladeleistung zwischen 3,6 kW und 22 kW finden. Unsere go-e Charger zum Beispiel können mit bis zu 11 und 22 kW laden, je nachdem, welche Wallbox du kaufst.
go-e Charger Gemini flex 11 kW
Die intelligente Wallbox lässt sich sowohl stationär in der Wandhalterung als auch mobil verwenden. Für die Installation der Ladestation ist kein Elektriker erforderlich. Ladeleistung von 1,4 kW bis 22 kW. 1-phasiges oder 3-phasiges Laden.
go-e Charger Gemini flex 22 kW
Die intelligente Wallbox lässt sich sowohl stationär in der Wandhalterung als auch mobil verwenden. Für die Installation der Ladestation ist kein Elektriker erforderlich. Ladeleistung von 1,4 kW bis 22 kW. 1-phasiges oder 3-phasiges Laden.
go-e Charger Gemini 11 kW
Die intelligente Wallbox für zu Hause oder den Unternehmensparkplatz. Intuitives Design und zahlreiche Sicherheitsfunktionen kombiniert mit smarten Komfortfunktionen, die auch zu nachhaltigem Laden einladen. Ladeleistung von 1,4 kW bis 22 kW. 1-phasiges oder 3-phasiges Laden.
go-e Charger Gemini 22 kW
Die intelligente Wallbox für zu Hause oder den Unternehmensparkplatz. Intuitives Design und zahlreiche Sicherheitsfunktionen kombiniert mit smarten Komfortfunktionen, die auch zu nachhaltigem Laden einladen. Ladeleistung von 1,4 kW bis 22 kW. 1-phasiges oder 3-phasiges Laden.
Dein Elektroauto verfügt jedoch über eine festgelegte maximale Leistung und eine bestimmte Anzahl von Phasen, die zum Laden zur Verfügung stehen. Jedes Elektrofahrzeug kann entweder mit einem einphasigen, zweiphasigen oder dreiphasigen Ladegerät an Bord geladen werden. Da die Ladeleistung also von unterschiedlichen Faktoren abhängt, musst du also als Erstes herausfinden, wie schnell dein E-Auto laden kann. Das kann zum Beispiel 22 kW sein wie beim Renault Zoe oder 11 kW wie beim Tesla Model 3. In diesem Fall benötigst du eine Wallbox mit der gleichen oder einer höheren Geschwindigkeit und Anzahl von Phasen, um eine wirklich schnelle Aufladung zu genießen.
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Wallbox ist nicht gleich Wallbox
Im Fachhandel oder bei deinem Installateur findest du einfache und smarte Wallboxen.
Einfache Wallbox
Eine einfache Wallbox ist relativ simpel gestrickt. Sie kann während des Ladevorgangs mit dem E-Auto kommunizieren und passt den zu liefernden Strom dem OnBoard-Charger des Elektroautos und dem momentanen Zustand der Batterie an. Das war’s dann aber auch schon.
Smarte Wallbox
Smarte Wallboxen hingegen, wie die go-e Charger, können noch viel mehr und machen das Laden deines Elektroautos bequemer, ökonomischer und nachhaltiger. Sie ermöglichen zum Beispiel die Verwendung von Strom aus einer Photovoltaikanlage, von flexiblen Strompreisen oder eines Lastmanagements.
All das sind Komfortfunktionen, die man als E-Autobesitzer normalerweise nicht missen sollte.
Eine smarte Wallbox erlaubt es dir auch, Strom aus einer Solaranlage zu laden, was natürlich besonders in Zeiten hoher Strompreise spannend ist.
Wie schnell kannst du dein Elektroauto zu Hause aufladen?
Wie schnell du dein E-Auto zu Hause aufladen kannst, ist abhängig von:
-
dem Elektroauto selbst
-
der Wallbox, die du verwendest
-
den Möglichkeiten des Stromnetzes deines Hauses
-
den Wetterbedingungen
-
weiteren Faktoren.
Dein Stromnetz sollte in der Lage sein, die von dir benötigte Strommenge zu liefern. Wenn du z. B. eine alte Stromversorgung hast, kann dies die Ladegeschwindigkeit deines Autos einschränken.
Im Allgemeinen dauert das Laden mit einer Wallbox etwa 2-6 Stunden, was nicht viel ist, wenn du es nicht eilig hast. Mit einer smarten Wallbox, wie unserem go-e Charger, kannst du den Ladevorgang für die Nachtstunden einplanen, sodass deine Autobatterie am Morgen voll ist, wenn du zur Arbeit gehst oder deine Kinder zur Schule bringen willst.
Hinweis: Wenn dein Haus über einen alten Stromanschluss verfügt, kann das Laden eines Elektrofahrzeugs das System zusätzlich belasten. Eine Wallbox mit Lastausgleich hilft, die Belastung gleichmäßig auf alle Elektroautos und Haushaltsgeräte zu verteilen, die Strom verbrauchen, und verhindert Stromausfälle. Die Investition in eine Wallbox mit dieser Funktion kann dir auf lange Sicht Kopfschmerzen und Schäden ersparen.
Brauche ich ein Ladekabel für das Laden zu Hause?
Die meisten Wallboxen werden ohne Kabel geliefert. Daher musst du dir ein Ladekabel kaufen. Die Wahl des Kabels kann sich als schwierig erweisen, da sie sich in Länge, Farbe, Stil und maximaler Übertragungsleistung unterscheiden.
Um es kurz zu machen: es kann nicht schaden, einen Kaufratgeber für Ladekabel zu lesen.
go-e Typ 2 Kabel Black Edition (bis 22 kW) 2,5 m
Du kannst dein E-Auto direkt neben der Ladestation parken? Dann ist dieses Kabel die perfekte Wahl für dich. Es kann dauerhaft mit der Wallbox verbunden bleiben oder mit auf Reisen genommen werden, um an jeder Wallbox oder öffentlichen Ladestation zu laden.
go-e Typ 2 Kabel Black Edition (bis 22 kW) 5 m
Praktisches Zubehör für jeden go-e Charger (11 kW / 22 kW) und andere Ladestationen mit Typ 2 Dose. Auch Vorteilhaft, wenn das Ladekabel dauerhaft im go-e Charger stecken bleiben soll.
go-e Typ 2 Kabel Black Edition (bis 22 kW) 7,5 m
Schwarzes Typ 2 Ladekabel für eine maximale Ladeleistung von 22 kW passend für alle Elektroautos mit Typ 2 Stecker und für sämtliche Ladestationen mit Typ 2 Dose.
Kabelhalterung Typ-2
Einfach zu installierende Lösung, um dein Ladekabel aufzuhängen, wenn es nicht benutzt wird. Besonders nützlich für Ladestationen mit einem verriegelten Typ-2-Kabel.
Welche Elektrofahrzeuge kann ich mit einer Wallbox aufladen?
Deine private Wallbox kann im Grunde alle Elektroautos und Plug-in-Hybride aufladen. Das Gleiche gilt für die Ladekabel. Wenn du ein Typ-2-Kabel kaufst, um dein Fahrzeug mit der Heimladestation zu verbinden, kannst du auch fast nichts falsch machen.
Warum fast nichts? …
Manche wenige Elektroautos benötigen ein Typ-1-Kabel (z. B. Citroen C-Zero, Peugeot iOn und Renault Fluence). Also achte darauf, welchen Typ von Kabel du brauchst.
Wie kann ich meinen Tesla zu Hause aufladen?
Du kannst deinen Tesla mit einer Wallbox zuhause laden, so wie jedes andere Elektroauto auch. Hier ein paar Tipps zum Aufladen deines Tesla:
Deine Wallbox sollte die gleiche oder eine höhere maximale Ladegeschwindigkeit als dein Tesla haben.
Da sich der Ladeanschluss des Tesla auf der linken Seite des Fahrzeugs befindet, solltest du dir überlegen, wo du die Wallbox installierst, damit du bequem daneben parken können.
Lade über Nacht, um Kosten zu sparen.
Wie installiere ich meine Wallbox Zuhause?
Wie du deine Wallbox zu Hause installierst, hängt von der Wallbox und den technischen Gegebenheiten der Umgebung ab.
Üblicherweise installierst du deine Wallbox in der Garage oder in der Einfahrt. Ein Starkstromanschluss (400V) ist erforderlich.
Eine stationäre Wallbox, wie zum Beispiel der go-e Charger Gemini, ist nur für den lokalen Gebrauch geeignet. Sie wird daher fest an der Wand montiert und muss von einem Elektriker an das Stromnetz des Gebäudes angeschlossen werden.
Die mobile Wallbox hingegen, wie zum Beispiel unsere go-e Charger Gemini flex, kannst du einfach selbst an der Wand montieren und in Betrieb nehmen. Entspricht deine Steckdose modernen Standards, brauchst du hierfür keinen Elektriker. Und, wie der Name schon sagt, sie ist mobil verwendbar, da du sie einfach aushängen kannst. Die Ladestation ist also Zuhause oder unterwegs ein wertvoller Begleiter. Das gibt dir einiges an Flexibilität und Freiheit, da du die mobile Wallbox jederzeit auf Reisen oder zu Freunden und Familie mitnehmen kannst.
In modernen Ladestationen sollte ein Gleichstromfehlerschutz eingebaut sein. Ist das nicht der Fall, ist gebäudeseitig ein FI vom Typ B erforderlich.
Der go-e Charger hat bereits ein DC-Schutzmodul integriert. Er schaltet die Ladestation im Falle eines vom E-Auto verursachten Fehlerstroms ab. Gebäudeseitig ist ein FI Typ A zu installieren sowie ein Leitungsschutzschalter vorzuschalten.Die lokalen Installationsvorschriften sind einzuhalten. Zulässig sind Leitungsschutzschalter mit der Charakteristik B oder C für 16 bzw. 32 Ampere.
Tipp: Smarte Wallboxen, wie der go-e Charger, haben smarte Funktionen wie zum Beispiel:
Lastmanagement: Reduziert die Netzbelastung, indem es die Ladeleistung anpasst
Flexible Stromtarife: Erlaubt günstigeres Laden, wenn die Strompreise niedriger sind.
PV-Integration: Nutzung von Solarstrom zur nachhaltigen und kostengünstigen Ladung.
Was kostet das Laden deines Elektroautos Zuhause?
Das Laden zu Hause ist billiger als das öffentliche Aufladen, das ist eine Tatsache. Aber wie viel billiger ist es denn?
Die Kosten für das Laden deines E-Autos zu Hause setzen sich aus einmaligen und regelmäßigen Kosten zusammen.
Einmalige Kosten:
Kauf einer Wallbox - 600-900 € (optimaler Preis; ohne MID; kann bei einfachen Ladestationen ohne intelligente Sicherheitsfunktionen, deren Nutzung zu einem Stromausfall im Haus führen kann, niedriger sein)
Kauf eines Ladekabels - €150-350.
Installation deiner Wallbox - 250-600 €.
Wenn du deinen Stromkasten aufrüsten und einige Ausschnitte anbringen musst, um die Wallbox zu installieren, können zusätzliche Kosten entstehen.
Wenn du alles eingerichtet hast, musst du nur noch für den Strom bezahlen, den du zum Laden deines Elektrofahrzeugs verbrauchst. Wie hoch die Kosten bei deinem Stromanbieter sind, können wir nicht abschätzen, aber in Deutschland kannst du beispielsweise zu Hause im Durchschnitt für rund 37 Cent/kWh laden (Stand: 21.3.2025).
Wie kann ich beim Laden meines Elektroautos zu Hause Geld sparen?
Du kannst Geld sparen, wenn du eine smarte Wallbox zum Aufladen deines Autos verwendest. Nutze einfach eine der folgenden Funktionen:
Nutze die günstigen Stromtarife in der Nacht, indem du deine Ladestation zu Hause so einrichtest, dass sie zu diesen Zeiten lädt. Verwende einfach den Zeitplaner, um die Start- und Endzeiten für das Aufladen festzulegen, und beobachte, wie deine Stromrechnungen schrumpfen. Vergewissere dich, dass dein Stromanbieter schwankende Tarife anbietet, damit du die niedrigsten verfügbaren Preise nutzen kannst. Viel Spaß beim (günstigen) Laden!
Der go-e Charger verfügt über einen integrierten ECO-Modus. Das bedeutet, dass die Wallbox die Preise für die kommenden Stunden für alle von go-e gespeicherten flexiblen Stromtarife verfolgt. Alles, was du tun musst, ist die Preisgrenze festzulegen. Liegt der Preis über dieser Grenze wird der Ladevorgang nicht fortgesetzt.
Lade mit PV-Überschuss. Wenn du eine PV-Anlage auf dem Dach deines Hauses installierst, kannst du im Grunde kostenlos laden.
Öffentliches Laden als Ergänzung zum Laden Zuhause
Nicht jeder kann sein E-Auto zu Hause laden, das wissen wir. Öffentliche Ladestationen sind also eine gute Alternative beziehungsweise ein guter Zusatz. Du hast folgende Möglichkeiten um öffentlich zu laden:
AC-Laden (Normalladen): 3,7 kW – 22 kW
DC-Laden (Schnellladen): 50 kW – 240 kW
HPC-Laden (Hyper-Schnellladen): 150 kW - 350 kW
Laden und Zahlung sind via App, Ladekarte oder Kreditkarte möglich.
Das Laden und Bezahlen an öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge bringt derzeit jedoch mehrere Herausforderungen mit sich:
Unterschiedliche Authentifizierungsmethoden: Viele Ladestationen erfordern spezifische Ladekarten oder Apps zur Authentifizierung. Dies bedeutet, dass E-Auto-Fahrer oft mehrere Verträge mit verschiedenen Anbietern abschließen müssen, um Zugang zu unterschiedlichen Ladepunkten zu erhalten.
Komplexe Preisstrukturen: Die Kosten für das Laden variieren je nach Anbieter, Standort und Ladeleistung erheblich. Diese Intransparenz erschwert es den Nutzern, die günstigste oder passendste Lademöglichkeit zu finden.
Begrenzte Akzeptanz von Zahlungsmethoden: Bis vor kurzem akzeptierten viele Ladestationen nur spezifische Zahlungsmethoden, was die Flexibilität einschränkte. Seit April 2024 sind Betreiber neuer öffentlicher Ladestationen in Deutschland jedoch verpflichtet, Zahlungen mittels Debit- oder Kreditkarte zu ermöglichen. Ältere Stationen sollen bis 2027 nachgerüstet werden.
Hohe Ladekosten: Das Laden an öffentlichen Stationen ist oft teurer als das Laden zu Hause.
Uneinheitliche Ladeinfrastruktur: Die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Ladestationen variiert je nach Land und auch je nach Bundesland. Teilweise unzureichende Anzahl von Schnellladesäulen, insbesondere in ländlichen Gebieten, sind aktuell noch Kritikpunkte.
Aber keine Sorge! Beim öffentlichen Ladenetzwerk tut sich sehr viel. Im Juli 2024 gab es in der EU bereits circa 900.000 öffentliche Ladepunkte. Die Zahl der DC-Ladepunkte ist von 2023 bis 2024 um etwa 15 Prozent gestiegen. HPC-Ladesäulen verzeichneten ein Wachstum von fast 25 Prozent. Die EU strebt 3,5 Millionen Ladepunkte bis 2030 an.
Ein Vergleich der Kosten und Wirtschaftlichkeit
Haushaltssteckdose: Höhere Kosten durch Ladeverluste und mögliche Schäden an der Elektrik.
Wallbox: Die Anschaffungskosten liegen meist zwischen 500 – 2.000 Euro. Langfristig sparst du dir aber jede Menge Geld. Flexible Stromtarife können genutzt werden, um zu günstigeren Zeiten zu laden, vorausgesetzt du hast eine smarte Wallbox. Lädst du mit PV-Überschuss, kannst du teilweise sogar gratis laden.
Öffentliches Laden: Ladetarife variieren stark. Daher ist ein Vergleich und die Nutzung von Abos oder Roaming-Partnern sind wichtig.
E-Auto Zuhause laden: Was sind die Vorteile und Nachteile?
Das sind die wesentlichsten Vorteilen des Ladens zu Hause:
Niedrigere Kosten. Das Aufladen zu Hause ist in der Regel billiger als das Aufladen in öffentlichen Einrichtungen.
Schließe einfach dein E-Auto an, lehne dich zurück und schaue dir deine Lieblingsserie auf der Couch an - die Wallbox, wie zum Beispiel der go-e Charger, schaltet sich ab, sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist oder wenn er planmäßig beendet wird.
Wenn du eine mobile Wallbox hast, kannst du sie ganz einfach mitnehmen und dein Elektroauto z.B. beim Camping oder bei Freunden laden.
Verwendest du eine smarte Wallbox, ist das Laden deines E-Autos zu Hause noch nachhaltiger, da du die Ladegeschwindigkeit regulieren und die Belastung des Stromnetzes verringern kannst.
Das sind die Nachteile des Ladens zu Hause:
Die initialen Kosten. Die Installation einer Ladestation für Elektroautos zu Hause kann sehr billig sein. Sie kann aber auch kostspielig sein, vor allem, wenn du deinen Stromkasten aufrüsten oder einen neuen Stromkreis verlegen musst.
Nicht jeder hat den Luxus, eine Ladestation zu Hause installieren zu können. Für manche ist die Entscheidung aufgrund von Umständen, die sich ihrer Kontrolle entziehen, wie z. B. ein strenger Vermieter, der keine Änderungen an der Immobilie zulässt, nicht möglich.
Was ist also die beste Ladelösung für dich?
Lademöglichkeit | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
Haushaltssteckdose | Keine Installation nötig, überall verfügbar | Langsame Ladezeiten, hohe Ladeverluste, unsicher |
Stationäre Wallbox | Schnell, sicher, komfortabel, smartes Laden, günstigeres Laden als an öffentlichen Ladestationen möglich | Höhere Anschaffungskosten als Steckdose
|
Mobile Wallbox | Bequem, schnell, sicher, flexibel, einfacher Anschluss, sicherer als Steckdose, günstigeres Laden als an öffentlichen Ladestationen möglich | Höhere Anschaffungskosten als Steckdose |
Öffentliches Laden | Schnellladestationen für unterwegs | Höhere Ladekosten, Verfügbarkeit variiert |
Unsere Empfehlung
Für Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage: Smarte Wallbox mit der Funktion vollautomatisiert mit PV-Überschuss zu laden
Für Eigenheimbesitzer: Smarte Wallbox (mobil oder fix installiert), um zuhause mit der Wallbox und öffentlich an DC/HPC-Ladestationen zu laden
Für Mieter: Mobile Wallbox oder Nutzung öffentlicher Ladestationen
Für Langstreckenfahrer: Kombination aus Wallbox und Schnellladeoptionen unterwegs
Zusammenfassung: So geht das Laden Zuhause in 2025!
Das Laden an der Haushaltssteckdose ist langsam, ineffizient, birgt Sicherheitsrisiken und ist daher nur als Notlösung geeignet. Mobile Wallboxen, wie die von go-e, sind die deutlich bessere Alternative.
Generell sind Wallboxen sicherer, schneller und effizienter als das Laden an einer Haushaltssteckdose. Du kannst entweder mit einer fest installierten oder mobilen Wallbox laden. Willst du nicht nur einfach Laden, sondern preisoptimiert und nachhaltig laden, dann ist der Kauf einer smarten Wallbox unumgänglich.
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