Tesla zuhause laden: Der ultimative Ratgeber für Tesla-Besitzer
Du möchtest deinen Tesla nicht nur an öffentlichen Ladestationen laden, sondern auch zuhause? Super! Denn damit gestaltest du deinen Alltag auf jeden Fall viel entspannter, da du immer ein voll geladenes Auto in der Garage hast und zudem der Autobatterie etwas Gutes tust. Aber wusstest du eigentlich auch, dass du damit deutlich günstiger laden kannst als an öffentlichen DC- und AC-Ladestationen?
Wie du deinen Tesla zuhause laden und noch mehr aus deinem Ladevorgang rausholen kannst, erklären wir dir in diesem Blogbeitrag.
Warum solltest du deinen Tesla Zuhause laden?
Das Laden deines Teslas zuhause bietet zahlreiche Vorteile. Hier sind einige Gründe, warum das Laden zu Hause für Elektroautofahrer so interessant ist:
- Komfort und Zeitersparnis: Lädst du deinen Tesla zuhause auf, kannst du jeden Morgen mit voller Batterie in den Tag starten. Du musst keine Umwege zu öffentlichen Ladestationen machen und sparst wertvolle Zeit.
- Kostenersparnis: Im Vergleich zu öffentlichen Ladestationen ist das Laden zuhause meist deutlich günstiger. Durch die Nutzung einer smarten Wallbox und das Laden mit flexiblen Stromtarifen kannst du deine Geldbörse schonen und viel Geld sparen.
- Umweltfreundlichkeit: Hast du eine PV-Anlage bei dir Zuhause installiert, kannst du deinen Tesla sogar gratis und mit grünem Strom laden, was deinen ökologischen Fußabdruck stark reduziert.
- Schonung der Batterie: Das regelmäßiges Laden an Schnellladestationen schadet der Autobatterie. Schaffst du es, eine gute Balance zwischen dem Laden an öffentlichen DC-Ladestationen und dem Laden zuhause herzustellen, kann die Lebensdauer der Batterie deines Teslas verlängert werden.
Wie kannst du deinen Tesla zuhause laden?
Du kannst deinen Tesla zuhause an einer normalen Steckdose oder mit einer Wallbox laden.
- Tesla an normaler Steckdose laden: Dies ist zwar die einfachste, aber auch bei weitem die langsamste Möglichkeit, deinen Tesla zu laden. An einer Haushaltssteckdose dauert der Ladevorgang manchmal bis zu 35 Stunden (0 auf 100%). Das ist ganz schön lange. Diese Option eignet sich für Tesla-Besitzer also nur als Notfalllösung.
- Tesla mit Wallbox laden: Lädst du deinen Tesla an einer Wallbox mit bis zu 11 kW oder 22 kW Ladeleistung, ist er in nur wenigen Stunden (2-6 Stunden) wieder aufgeladen. Perfekt also, wenn du dein E-Auto über Nacht, während du schläfst, laden möchtest oder z. B. am Wochenende, wenn du nicht zur Arbeit fährst.
Welche Ladeleistung benötigst du, um deinen Tesla zuhause zu laden
Möchtest du deinen Tesla schnell laden, dann empfehlen wir dir eine Wallbox mit bis zu 11 oder 22kW Ladeleistung.
Beachte, dass nur ganz alte Tesla Model S mit 22 kW laden können. Alle neueren Tesla laden mit maximal 11 kW AC. Umso interessanter ist es, dass die Tesla Ladebox nur mit einer maximalen Ladeleistung von 22 kW erhältlich ist, was in einigen Fällen leider auch zu Problemen mit der Genehmigung der Wallbox durch den Netzbetreiber führen kann.
Unsere go-e Charger sind mit bis zu 11kW und mit bis zu 22kW Ladeleistung erhältlich.
go-e Charger Gemini flex 2.0 11 kW
Der go-e Charger Gemini flex 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da. Die mobile Wallbox bietet bis zu 11 kW Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität lässt sich sowohl stationär in der Wandhalterung als auch mobil verwenden.
go-e Charger Gemini flex 2.0 22 kW
Der go-e Charger Gemini flex 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da und bietet dir für mindestens 5 Jahre eine kostenlose Mobilfunkverbindung. Eine Verlängerung für 12 Euro (inkl. MwSt.) pro Jahr ist möglich. Die mobile Wallbox bietet bis zu 22 kW Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität lässt sich sowohl stationär in der Wandhalterung als auch mobil verwenden.
go-e Charger Gemini 2.0 11 kW
Der go-e Charger Gemini 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da. Die stationäre Wallbox bietet bis zu 11 Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität für zu Hause oder den Unternehmensparkplatz.
go-e Charger Gemini 2.0 22 kW
Der go-e Charger Gemini 2.0 mit integrierter SIM-Karte ist da und bietet dir für mindestens 5 Jahre eine kostenlose Mobilfunkverbindung. Eine Verlängerung für 12 Euro (inkl. MwSt.) pro Jahr ist möglich. Die stationäre Wallbox bietet bis zu 22 kW Ladeleistung für 1- und 3-phasiges Laden ab 1,4 kW. Die smarte Wallbox mit noch mehr Konnektivität für zu Hause oder den Unternehmensparkplatz.
Wallbox für Tesla: Was solltest du beim Kauf beachten?
Überlege dir beim Kauf der Wallbox für deinen Tesla gut, welche Funktionen für dich wichtig sind und wo du die Ladestation nutzen möchtest. Willst du ausschließlich zuhause laden oder möchtest du die Wallbox vielleicht ab und an auch auf Reisen oder zu Freunden und Familie mitnehmen, um dort dein Elektroauto zu laden?
Das ist wichtig zu wissen, denn die Ladebox von Tesla ist zum Beispiel ausschließlich stationär erhältlich. Sie wird also fest mit dem Hausanschluss verkabelt und muss von einem Elektriker installiert werden, wodurch Installationskosten entstehen.
Möchtest du deine Wallbox aber ab und zu vielleicht mitnehmen, dann ist eine mobile Wallbox, wie der go-e Charger Gemini flex 2.0 das richtige Gerät für dich. Du kannst den Charger einfach an eine rote CEE-Steckdose anschließen und abstecken, in den Kofferraum legen und mitnehmen. UND du brauchst für die Montage- und Demontage keinen Elektriker. Natürlich gibt es den go-e Charger auch als stationäre Wallbox, falls du dir sicher bist, dass du nur zuhause laden magst.
Wallbox Funktionen im Vergleich
Funktionen | go-e Charger | Tesla Ladebox |
App-Steuerung | Ja, via Wallbox-App | Ja, via Fahrzeug App |
Einfache Ladeplanung | Ja | Ja |
Smarte Ladeplanung | Ja | Teilweise |
Laden mit flexiblen Stromtarifen | Ja, günstigste Stunden sowie mit absoluter Preisgrenze | Ja, nur günstige Stunden |
Vollautomatisierte PV-Überschussladung | Ja, in Verbindung mit go-e Controller oder anderen EMS | Ja, in Verbindung mit Tesla Powerwall oder anderen EMS |
Dynamisches Lastmanagement | Ja | Nein |
Phasenumschaltung | Ja | Nein |
Schnittstellen (Offene API, Lokale HTTP API, MQTT, Modbus TCP, OCPP) | Ja | Nein |
Installation einer Wallbox: Was ist zu beachten?
Die Installation einer Wallbox für deinen Tesla ist in Österreich relativ unkompliziert, erfordert jedoch ein paar Überlegungen:
- Überprüfung der Hausinstallation: Bevor du eine Wallbox zuhause installierst, solltest du den Hausanschluss überprüfen lassen. Ein Elektriker kann feststellen, ob die vorhandene Infrastruktur ausreichend ist oder ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
- Genehmigungen und Vorschriften: In Österreich musst du sowohl die Installation deiner mobilen Wallbox als auch die der stationären Wallbox, die mehr als als 3,7 kW Ladekapazität aufweist, dem Netzbetreiber melden und teilweise auch eine Genehmigung einholen. Beachte aber, dass in Österreich die Anforderungen für die Registrierung und Genehmigung von Wallboxen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein können. Dies kann sogar je nach Gemeinde abweichen. Also frage am besten bei deiner Gemeinde nach, ob diese für die Wallbox eine Anmeldung benötigt, oder sie sogar genehmigt werden muss. Das Gute ist, dass dies großteils vom Elektriker erledigt werden kann, wenn du ihn mit der Installation der Wallbox beauftragt.
Tesla zuhause laden: Die Kosten
Deinen Tesla zuhause zu laden kostet 22 Cent oder weniger. Das hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Zeit zu der du lädst, den Ladetarif, den du für das Laden deines Teslas verwendest und ob du mit PV-Überschuss lädst oder nicht.
Smart Charging: Effizient und kostengünstig zuhause zu laden
Willst du deinen Tesla kostengünstig und effizient zuhause laden, dann haben wir hier einige Tipps für dich, die dir dabei helfen können:
1. Verwende eine Wallbox mit smarten Funktionen:
Eine smarte Wallbox mit intelligenten Funktionen und WLAN beziehungsweise WLAN und Mobilfunkt, wie der go-e Charger, kann dir helfen Geld zu sparen.
Die Wallbox von go-e kann via App aus der Ferne gesteuert werden. Sie verfügt über eine einfache sowie eine smarte Ladeplanung mit flexiblen Stromtarifen. Du kannst zudem mit der Wallbox vollautomatisiert mit PV-Überschuss laden und vieles mehr.
Hast du Programmierkenntnisse oder verwendest du Drittanbieterintegrationen ist der go-e Charger dank der offenen API, und weiterer Schnittstellen wie Modbus TCP, MQTT oder OCPP ein spannendes Gerät, da sich die Wallbox an bestehende Systeme anpasst und nicht umgekehrt.
Schauen wir uns die einzelnen Funktionen genauer an, um es noch greifbarer zu machen, was das für deinen Alltag mit deinem Tesla bedeutet.
Willst du zum Beispiel den nächsten Ladevorgang planen, stellst du ganz einfach den Ladetimer in der go-e App ein, damit dein Elektroauto in einem bestimmten Zeitraum lädt. Möchtest du noch mehr aus der Ladeplanung rausholen, dann lege eine maximale kWh-Menge bis zur nächsten Abfahrt fest oder den für dich maximal akzeptablen Strompreis. Mit diesem Setup stellst du sicher, dass der go-e Charger den Ladevorgang pausiert, wenn der Energiepreis über dem von dir festgesetzten Preis liegt. Fällt er wieder und befindet sich im gewünschten Preisrahmen, fängt die Wallbox wieder automatisch an zu laden. Gleichzeitig bekommst du die gewünschte Strommenge. Genial, oder? Hier profitierst du von den integrierten flexiblen Stromtarifen, da sie die laufenden Schwankungen der Strombörse direkt an dich weitergeben, und du deinen Tesla nur dann lädst, wenn die Strompreise am niedrigsten sind.
2. Halte den Ladezustand im optimalen Bereich
Wir empfehlen dir, deine Tesla-Batterie zwischen 20 % und 80 % zu halten, um die Lebensdauer zu maximieren. Für den täglichen Gebrauch ist es selten notwendig, die Batterie vollständig aufzuladen, es sei denn, du planst eine längere Strecke zu fahren.
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